Hoch über den Akazienkronen der Kenianischen Steppe, die beeindruckenden Tierherden der Serengeti im Blick — eine Aussicht, für die Denys Finch Hatton so oft wie möglich in seinen "Gipsy Moth"-Doppeldecker steigt. Doch bevor aus dem britischen Aristokrat ein bekannter Buschpilot werden sollte, steht Finch Hatton vor einer weitreichenden Entscheidung: Versuchen in England ein verlorenes Vermögen wiederzuerlangen oder neue Wege bestreiten — in der unbekannten afrikanischen Wildnis?

EINE REISE NACH SÜDAFRIKA

Sprössling der Aristokratie, Schüler am berühmten Eton College - Denys Finch Hattons Leben scheint Anfang des 20. Jahrhunderts in geregelt-noblen Bahnen zu verlaufen. Doch hinter der schicken Fassade zeichnen sich erste Brüche ab, denn seine Vorfahren haben ein stattliches Vermögen verspielt. Der junge Denys steht vor der Wahl: eine hohe Schulbildung erreichen und reich heiraten oder etwas Neues wagen.

1911 unternimmt der 24-Jährige Denys Finch Hatton eine Reise, die sein Leben prägen soll. Er besucht mit Verwandten Südafrika und ist fasziniert von dem, für ihn fremden, Kontinent. Noch im selben Jahr hinterlässt ihm sein Onkel eine kleines Vermögen. Finch Hatton überlegt nicht lange und reist ins heutige Kenia, um dort eine Farm zu kaufen, ohne Vorkenntnisse, aber mit viel Abenteuerlust. Von da an verbringt er einen Großteil seiner Jahre in Afrika, aber nicht als Farmer - die ortsgebundene Arbeit überlässt er einem Partner, sondern als Großwildjäger, Safari-Guide, Buschpilot und, wofür er wohl heute noch am bekanntesten ist, Liebhaber von Karen Blixen.

JENSEITS VON AFRIKA IN KAPSTADT

Seine Beziehung zu der dänischen Schriftstellerin und Kaffeefarmerin Karen Blixen ist es, die den Film "Jenseits von Afrika" inspiriert. 1985 kommt dieser Film auch in dem Land, das Denys Finch Hatton 1911 besuchte und das sein Leben veränderte, in die Kinos: Kenia.

Zu diesem Zeitpunkt ist gerade der junge Deutsche Roger Brandts in Südafrika. Ähnlich wie Finch Hatton ist auch er fasziniert vom Schwarzen Kontinent - und vom Leben des britischen Abenteurers, das er durch den Kinofilm kennenlernt:

"Als ich Mitte der 80er Jahre zur Vorbereitung für mein Studium der Textiltechnik ein 6-monatiges Praktikum in Südafrika machte und in dieser Zeit auch noch der Film "Jenseits von Afrika" in die Kinos kam, war ich gefesselt. Nicht nur von diesem wundervollen Kontinent, sondern auch von der Person Denys Finch Hatton, im Film gespielt von Robert Redford. Ein großartiger Mann, der sich seine Freiheiten nahm und der die Natur und die Wildheit Afrikas liebte." - Roger Brandts

AUF DER SUCHE NACH DEM ABENTEUER

Mit diesen Eindrücken im Gepäck reist Roger Brandts zurück nach Deutschland. Die Faszination für Afrika und das Leben von Denys Finch Hatton lässt ihn auch Jahre später nicht los. Und so entsteht 1998 eine Idee: Eine eigene Modelinie für Männer, mit Einflüssen aus Südafrika gründen. Ehrliche und entspannte Mode statt Schickimicki-Mode, die auch Denys Finch Hatton gefallen würde.

"Afrika ist ein, in allen Bereichen, großartiger und vielfältiger Kontinent. Einerseits gibt es die ewige Sonne, den unendlich großen Himmel, die unberührte, wilde Natur und das besondere Zusammenspiel von Licht und Farben. Mit Menschen, die trotz vieler Probleme nie ihr Lachen verlieren "Happy People" und bei denen Mode einfach "back to basics" bedeutet. Andererseits gab es den freiheitsliebenden Lebemann Finch Hatton. Er war ein Abenteurer und suchte immer das Ungewöhnliche, war offen für alles. Er tat das, woran er glaubte, und ist somit eine echte Inspiration für die Marke." - Roger Brandts

WARUM FYNCH-HATTON?

Der Name ist schnell gefunden: Fynch-Hatton, als Hommage an eben jenen Denys Finch Hatton, der durch seine Unabhängigkeit, seine Abenteuerlust und seine Freiheitsliebe beeindruckte. Schnell steht der Business-Plan, doch jetzt heißt es erst mal Einkäufer und Lieferanten zu überzeugen. Keine einfache Angelegenheit: der Wettbewerb ist hoch und nicht jeder teilt Brandts´ Vision. Doch wie auch Denys Finch Hatton bleibt Roger Brandts, mithilfe seines anfänglich noch kleinen Teams, hartnäckig und lässt sich nicht von seinem Weg abbringen.

BODENSTÄNDIGKEIT, FREIHEIT UND EINFACH MAL MACHEN

Langsam, aber stetig fängt Fynch-Hatton an sich zu etablieren. Und mit dem Sortiment an Produkten wächst auch das Fynch-Hatton-Team, das aus Roger Brandts Idee einen Erfolg gemacht hat: die unverwechselbare Modemarke mit der Schirmakazie als Logo, dem typischen Baum der afrikanischen Savanne. Zusammen arbeiten sie auf ein Ziel hin: der Abenteuerlust und dem Geist Denys Finch Hattons gerecht zu werden. Ganz nach Brandts Motto "Machen" vergrößert sich das Sortiment seit 20 Jahren stetig - von Strick-Produkten zum Total Look, also allem, was Mann braucht, um gut gekleidet zu sein. Und nicht nur die Produkte, von Hemden über Hosen bis hin zu Schuhen, werden vielfältiger, sondern auch die Standorte der Fynch-Hatton-Shops. In rund 55 Ländern und im Online-Shop kann Mann heutzutage Kleidung von Fynch-Hatton kaufen und das zu einem fairen Preis, denn



"Fynch-Hatton soll eine Marke sein, die sich jeder leisten kann, ohne auf die Qualität und den Stil einer Premiummarke zu verzichten." - Roger Brandts

auch zukünftig hat es sich das Fynch-Hatton-Team zum Ziel gesetzt, ihren Kunden stilvolle, qualitativ hochwertige und zu jeder Lebenslage passende Mode anzubieten. Oberstes Ziel dabei: flexibel und ehrlich bleiben und wie auch schon Denys Finch Hatton keine Angst vor Abenteuern haben.

"Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit" das ist der Geist, der mit unserer Mode einhergeht. Wir wollen keinen missionieren oder seine Persönlichkeit damit stark verändern oder beeinflussen. Es ist einfach eine ehrliche Marke, eine relaxte Marke." - Roger Brandts

SIE WOLLEN MEHR ÜBER FYNCH-HATTON ERFAHREN?

Entdecken Sie unsere Produktwelt im Onlineshop oder informieren Sie sich, wie wir bei Fynch-Hatton Verantwortung & Nachhaltigkeit leben.

Nach oben